Unser Entschluss, dass wir anstelle von Hochzeitsgeschenken eine Spende tätigen möchten stand sehr schnell fest. Das grosse Glück, das wir zwei erfahren dürfen, die Liebe und Zufriedenheit ist nicht selbstverständlich. Täglich sind wir dankbar, dass wir zueinander gefunden haben und den weiteren Lebensweg miteinander gehen dürfen.
Was genau unterstützen wir?
Für uns ist es selbstverständlich, dass Kinder zur Schule gehen können. Für Eltern in Ecuador heisst die Einschulung von Kindern, dass die Einschreibgebühr, die Kleider und das Schulmaterial über Jahre zusammengespart werden muss. Viele Kinder bleiben deshalb zu Hause weil sich die Familie eine Einschulung nicht leisten kann. Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Welt. Daran glauben wir und bitten Euch dieses Projekt zu unterstützen. Die Kosten für die jährliche Einschulung eines Kindes beträgt rund 80 USD (CHF 100).
Warum Milagro Ecuador?
Seit der Gründung dieser Organisation waren meine Grosseltern (Angela) daran beteiligt, Spenden für dieses Hilfswerk zu sammeln. Nach langer Entwicklung führt meine Grossmutter jeglichen Zahlungsverkehr aus, kümmert sich um den Schriftverkehr in der Schweiz. Alle daran beteiligten haben diese Arbeit immer zu Gottes Lohn getätigt. Darum haben wir uns für diese Organisation entschieden.
Meine Grossmutter ist uns und euch von Herzen dankbar.
Gründung von Milagro
Es war im Jahr 1972 als sich zwei Kirchenmänner, unabhängig voneinander, aus innerem Antrieb entschieden, in die Mission nach Ecuador auszureisen.
Pfarrer Edwin Wirthaus aus dem Kanton Zürich war damals schon 52 jährig. Ihm wurde vom Bischof in Guayaquil eine grosse Armensiedlung am Rande der Stadt Milagro zugewiesen. Dort arbeitete er sich zuerst in einer benachbarten Pfarrei in die Verhältnisse ein und schuf dann die Grundlage um eine im Entferntesten Umkreis liegende neue Pfarreien zu schaffen. Der im Bauwesen kundige Padre Wirth errichtete nach und nach zuerst die Kirche "Heilig Geist" dann eine Krankenstation mit täglich ärztlichen Gratis-Sprechstunden und Medikamentenabgabe an die arme Bevölkerung, später baute er Geburtsspital, dann eine Exerzitienhaus für Kurse, Wohnräume für Klausurschwestern, eine kleines Altersheim für Menschen ohne Familien und ausserdem eine Schreinerei und eine mechanisch Werkstätte für den Eigenbedarf und zur Ausbildung von Handwerkern. Die Gelder für seine rege Bautätigkeit flossen ihm aus seinem noch in der Schweiz gegründeten grossen "Freundeskreis für Pfarrer Wirth" zu.
Pfarrer Othmar Stäheli aus dem Thurgau entschied sich für Manglaralto, eine Stadt am Pazifischen Ozean. Das Hauptgewicht seiner Tätigkeit legte Padre Othmar von Anfang an auf die religiöse und schulische Bildung der Kinder. Natürlich musste auch er auch die nötigen Gebäude bauen lassen. Er verfügt heute über ein beeindruckendes Bildungszentrum für 900 Schüler. Er führt eine Primarschule von 9 Schuljahren mit je zwei Parallelklassen pro Jahrgang. Dazu musste er 35 Lehrkräfte anstellen. Darüber hinaus baute er ein Internat mit 150 Plätzen für Kinder ohne Zuhause. Es ist eine gigantische Aufgabe in die Padre Othmar hineingewachsen ist. Glücklicherweise verfügt er über ein ausgezeichnetes hoch motiviertes, kleines Leistungsteam von schweizerischen und deutschen Frauen. Padre Othmar ist darauf bedacht, überall Einheimische nachzuziehen. So sind aus seiner geistlichen Schulung über ein Dutzend einheimische Priester hervorgegangen und über 60 Laienmissionarinnen. Diese sind im Werk selber, aber auch in den Dörfern der Umgebung sozial, schulisch und kirchlich tätig.
Sie erhalten Unterstützung von den Gemeinden in denen er als Vikar tätig gewesen war. Aber der Geldbedarf für sein Unternehmen ist sehr gross. Er selber, sein Team und die Laienmissionarinnen haben schon immer zu Gunsten des Werkes auf einen Lohn verzichtet. Sie beziehen Kost und Logis und minimales Taschengeld. Sie sind alle Freiwillige.
Die beiden Pfarrer Wirth und Stäheli gründeten 1989 in Ecuador die Vereinigung namens "Fundacion Santa Maria del Fiat". Für die eigentliche pastorale Betreuung der Pfarrei wurde ein einheimischer Priester eingesetzt. Zur Verstärkung erhielt dieser drei Laienmissionarinnen, davon Barbara Keller aus Kaisten (AG) als Leiterin. Diese wollte nach dem Abschluss ihrer Lehre ein halbes Jahr die Mission in Ecuador erleben. Sie ist mittlerweile seit 17 Jahren vor Ort. Die Missionsstation Heilig in Milagro ist eine lebendige Pfarrei die ständig wächst.
Wir möchten speziell die schulische Ausbildung unterstützen. Die jährliche Gebühr für die Einschreibekosten, die Schuluniform und Schulmaterial beträgt pro Kind ca. Fr. 100.00 Die Kosten sind für die Eltern der Kindler meist unerschwinglich. Gerne würden wir diesen Kindern eine schulische Ausbildung mit der Hoffnung auf ein besseres Leben ermöglichen. Wir danken euch und noch mehr werden es euch die Kinder danken.
Angela und Markus
Bankkonto zur Überweisung der Einschreibekosten:
Konto 102085-20-2, BC-Nr. 4818
Credit Suisse, Zürich.
Konto lautend auf Markus Hofer
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